Aquarienpflanzen
Pflanzen sind für unsere Aquarien unverzichtbarer Bestandteil und Vorraussetzung für die erfolgreiche Haltung von Fischen. Da unser Aquarium ein sehr begrentztes Ökosystem darstellt, in dem kein frisches Wasser ständig nachgeführt wird, benötigen wir die Pflanzen zum Abbau der für Fische schädlichen Substanzen.Im Stickstoffkreislauf stellen die Wasserpflanzen den Verbraucher für das entstandene Phosphat und Nitrat dar.
Sie "konsumieren" diese Stoffe für Ihr Wachstum und produzieren Sauerstoff.
Neben den schon genannten Stoffen benötigen unsere Wasserpflanzen noch weitere Nährstoffe. Zwar benötigen sie diese in nur geringen Mengen, jedoch wirkt sich das Fehlen eines Stoffes auf das gesunde Wachstum aus.
Welche Nährstoffe benötigen die Aquarienpflanzen?
Aquarienpflanzen benötigen für ihr Wachstum folgende Nährstoffe:- Wasserstoff (H)
- Sauerstoff (O)
- Calcium (Ca)
- Magnesium (Mg)
- Kalium (K)
- Schwefel (S)
- Kohlenstoff (C)
- Phosphor (PO4)
- Stickstoff (N)
- Eisen (Fe)
- Titan (Ti)
- Kupfer (Cu)
- Nickel (Ni)
- Zink (Zn)
- Kobalt (Co)
- Aluminium (Al)
- Mangan (Mn)
Die Dosierung von Eisen-Flüssigdünger
Eisen ist einer der wichtigen Nährstoffe für Wasserpflanzen. Ein Eisenmangel lassen viele Pflanzen an Gelb verfärbten oder löchrigen Blätter erkennen. Eisen wird von den Pflanzen über deren Blätter aufgenommen.Der Eisengehalt im Aquarienwasser sollte zwischen 0,5 und 1 mg/l liegen. Zur Analyse sind im Fachhandel entsprechende Eisentests verfügbar.
Bei der Dosierung ist es besser eine gleichmäßige kontinuierliche Dosierung vorzunehmen als eine Dosierung einmal pro Woche oder Monat.
Die Pflanzen können die Mengen, die bei einer Dosierung mit langen Intervalen plötzlich anfallen, gar nicht aufnehmen.
Folge ist, das der größte Teil oxidiert und als Eisen-III gebunden für die Wasserpflanzen nicht mehr zur Verfügung steht.
! Eine tägliche Teildüngung (1/7 der Wochendosis) ist einer
wöchentlichen oder monatlichen Dosierung immer vorzuziehen.
Wer sich die Mühe der täglichen Dosierung ersparen will, kann diese Dosierung mit
Hilfe einer Schlauchpumpe und einer minutengenauen Zeitschaltuhr automatisieren. Die
Mehrkosten für die Anschaffung können über die Jahre durch den Kauf günstigerer 5 Liter
Gebinde Flüssigdünger wieder kompensiert werden.
Kurz und Bündig
Flüssigdüngung über das Blattgewebe.
Verwendung eines geeigneten Nährstoffsubstrates im Bodengrund.
Nitrat als Pflanzennährstoff ist im Aquarium durch die
Zerfallsprodukte (Ausscheidungen der Fische) und die Arbeit der Bakterien
eigentlich immer ausreichend vorhanden.
CO2 und der richtige pH-Wert zur Wasserpflanze.
Temperatur gemäß den Bedürfnissen der Pflanze.
Licht in ausreichender Dosis (Brenndauer), Intensität und
geeignetem Farbspektrum.