Das Aquarienwasser
Das Wasser im Aquarium bildet die Lebensgrundlage für die Zierfische und Pflanzen. Die Wasserwerte, welche die Qualität des Aquarienwassers abbilden, werden hier erklärt. Es ist für die erfolgreiche Aquaristik immens wichtig, darüber Bescheid zu wissen.Wie wir die Luft zu Atmen brauchen, benötigen unsere Fische ein Wasser nach ihren Bedürfnissen.
Leider entspricht unser Leitungswasser meist nicht diesen Bedürfnissen. Es wird bei der Trinkwassergewinnung derart verändert, das es für die Aquaristik so nicht brauchbar ist.
Unsere Trinkwasserlieferanten entziehen dem Wasser z.Bsp. viele Nährstoffe wie Mangan, Eisen und Kohlensäure damit die Rohrleitungen nicht geschädigt werden. Schwermetalle aus den Leitungen oder Chlor können wir ebenfalls nicht gebrauchen. Zudem wird der pH-Wert des Wassers oft noch erhöht.
Zu guter Letzt können Nitrat, Rückstände aus der intensiven Landwirtschaft sowie Hormone unseren Fischen und Pflanzen zusetzen.
Eine regelmäßige Analyse und Aufbereitung des Aquarienwasser ist also notwendig.
Ebenfalls wichtig ist die richtige Auswahl an Fischen. Nicht jeder Fisch oder jede Pflanze hat die gleichen Ansprüche. Rote Neons zusammen mit Black Mollys zu halten ist wegen der unterschiedlichen Ansprüche an die Wasserhärte nicht zu empfehlen. Zwar kann man viele Salmler auch bei hartem Wasser halten, nur werden diese meist nicht sehr alt. Was also beim Händler für die kurze Dauer des Weiterverkaufs noch in Ordnung gehen könnte, sollte der Aquarianer vermeiden.